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Gesenkschmieden

Gesenkschmieden

Praxisnahe Informationen für Konstrukteure zu Werkstoffen mit exakten Werkstoffnummern, Toleranzen, Designrichtlinien und wirtschaftlicher Auslegung von Gesenkschmiedeteilen für hochbelastete technische Anwendungen.

Wichtiger Hinweis

Die nachfolgenden Angaben sind technische Richtwerte zur Erstorientierung. Die tatsächlich erreichbaren Werte hängen beim Gesenkschmieden stark von Werkstoff, Umformgrad, Schmiedeteilgröße, Trennebene, Entformung, Gratkonzept, Wärmebehandlung, Kalibrierung und Nachbearbeitung ab.

1. Einordnung des Verfahrens

Gesenkschmieden ist ein Umformverfahren für hochbelastete metallische Bauteile mit sehr guten mechanischen Eigenschaften. Das Verfahren eignet sich besonders für Bauteile, bei denen Festigkeit, Dauerhaltbarkeit, Zähigkeit und Faserverlauf konstruktiv wichtig sind.

Es ist vor allem dann interessant, wenn ein Schmiederohteil funktional deutlich besser ist als ein vergleichbares Gussteil oder ein vollständig zerspantes Teil und sich das Werkzeug über die Stückzahl wirtschaftlich darstellen lässt.

Besonders geeignet für

  • hochbelastete Funktionsteile
  • Bauteile mit dynamischer Beanspruchung
  • Hebel, Flansche, Gelenkteile, Achsteile, Aufnahmen, Verbindungselemente
  • Serien mit technischem Anspruch
  • Bauteile mit vorteilhaftem Faserverlauf

Weniger geeignet für

  • sehr kleine Mengen mit hohem Werkzeugaufwand
  • extrem komplexe Hinterschneidungen oder Innengeometrien
  • Bauteile, die vollständig prismatisch und einfach fräsbar sind
  • sehr große Teile außerhalb sinnvoller Schmiedelogik

2. Typische Werkstoffe mit exakten Werkstoffnummern

Die folgende Übersicht nennt typische Werkstoffe für Gesenkschmiedeteile mit konkreten Bezeichnungen und Werkstoffnummern.

Werkstoffgruppe Exakte Bezeichnung Werkstoffnummer Typische Vorteile Konstruktive Hinweise
Vergütungsstahl C45 1.0503 gute Verfügbarkeit, wirtschaftlich, vielseitig typisch für allgemeine Schmiedeteile mit anschließender Bearbeitung
Vergütungsstahl 42CrMo4 1.7225 hohe Festigkeit, gute Härtbarkeit, breite industrielle Anwendung sehr häufig für belastete technische Schmiedeteile
Vergütungsstahl 34CrNiMo6 1.6582 sehr hohe Festigkeit und Zähigkeit für hochbeanspruchte Teile mit anspruchsvoller Wärmebehandlung
Einsatzstahl 16MnCr5 1.7131 geeignet für einsatzgehärtete Oberflächen interessant für verschleißbeanspruchte Bauteile mit zähem Kern
Einsatzstahl 20MnCr5 1.7147 bewährter Einsatzstahl für technische Serienbauteile für Zahnteile, Gelenkteile und verschleißrelevante Anwendungen interessant
Edelstahl X5CrNi18-10 1.4301 korrosionsbeständig, breit verfügbar für korrosive Anwendungen, Schmiedbarkeit und Nachbehandlung abstimmen
Edelstahl X2CrNiMo17-12-2 1.4404 bessere Korrosionsbeständigkeit durch Mo Zusatz für höhere Korrosionsanforderungen geeignet
Aluminium Schmiedelegierung EN AW-6082 3.2315 gute Festigkeit bei geringem Gewicht für leichtere Schmiedeteile mit nachfolgender Bearbeitung interessant
Aluminium Schmiedelegierung EN AW-7075 3.4365 sehr hohe Festigkeit für hochfeste Leichtbauteile, Korrosions und Bearbeitungsaspekte prüfen

3. Typische Toleranzbereiche

Toleranz Tabelle

Gesenkschmieden liefert belastbare Rohteile mit guter Reproduzierbarkeit. Kritische Funktionsmaße, präzise Sitze, Dichtflächen und Anschlussmaße müssen jedoch meist gezielt nachbearbeitet werden.

Merkmal Typischer Richtwert Hinweis
allgemeine lineare Maße gut reproduzierbar, aber rohteiltypisch abhängig von Werkstoff, Gesenk, Trennebene und Kalibrierung
Trennebene und Gratbereich prozessbedingt relevant im Bereich der Trennebene konstruktiv Reserven vorsehen
Bohrungen und präzise Sitze nicht als hochpräzise Rohmerkmale auslegen kritische Passungen und Anschlüsse üblicherweise spanend fertigstellen
Form und Symmetrie geometrieabhängig ungünstige Masseverteilung und asymmetrische Form erschweren die Prozessstabilität
Oberflächen rohteiltypisch, technisch robust funktions und optikkritische Bereiche gezielt bearbeiten

Wichtige Konstruktionsregel

Gesenkschmiedeteile sollten rohteilgerecht ausgelegt werden. Wo hohe Präzision oder definierte Funktionsflächen erforderlich sind, sind Bearbeitungszugaben meist sinnvoller als unnötig enge Anforderungen an das Schmiederohteil.

4. Designrichtlinien für Gesenkschmieden

Faserverlauf nutzen

Die Bauteilgeometrie sollte so gewählt werden, dass der Schmiedefaserverlauf konstruktiv genutzt wird. Das ist einer der größten Vorteile gegenüber spanend vollständig hergestellten oder gegossenen Teilen.

Gleichmäßige Querschnitte

Extreme Massesprünge erschweren die Umformung. Ausgewogene Querschnitte und weich auslaufende Übergänge verbessern Prozesssicherheit und Bauteilqualität.

Radien und Übergänge

Schmiedegerechte Radien sind essenziell. Scharfe Innenkanten und abrupte Geometriewechsel erhöhen Werkzeugbelastung und Risiko von Füll oder Umformproblemen.

Trennebene früh mitdenken

Die Trennebene beeinflusst Form, Entformung, Grat und Nacharbeit. Gute Gesenkschmiedeteile werden nicht unabhängig vom Gesenk konzipiert, sondern mit Blick auf die spätere Werkzeuglogik.

Bearbeitungszugaben gezielt setzen

Lagerstellen, Dichtflächen, Gewindebereiche, präzise Anschlussflächen und Bezugselemente sollten bewusst als bearbeitete Zonen vorgesehen werden.

Symmetrie und Stofffluss

Eine günstige Symmetrie und ein kontrollierbarer Stofffluss erleichtern die Gesenkauslegung. Ungünstige Formverteilungen erhöhen Grat, Werkzeugverschleiß und Streuung.

5. Typische Konstruktionsfehler

  • Bauteilgeometrien ohne Rücksicht auf Faserverlauf und Stofffluss
  • scharfe Übergänge statt schmiedegerechter Radien
  • fehlende Bearbeitungszugaben auf Funktionsflächen
  • unnötig enge Rohteiltoleranzen auf allen Merkmalen
  • ungünstige Trennebene mit hohem Grat und hohem Nacharbeitsaufwand
  • asymmetrische Masseschwerpunkte mit schwieriger Umformung
  • zu hohe Detailtiefe direkt im Schmiederohteil
  • Werkstoffwahl ohne Berücksichtigung von Schmiedbarkeit und Wärmebehandlung

6. Wirtschaftliche Auslegung

Gesenkschmieden ist besonders wirtschaftlich, wenn hohe technische Anforderungen, mechanische Belastung und ausreichende Stückzahlen zusammenkommen. Für sehr kleine Mengen oder sehr einfache Geometrien kann CNC oder ein anderes Verfahren wirtschaftlicher sein.

Wirtschaftlich günstig

  • hochbelastete technische Funktionsteile
  • mittlere bis höhere Serienmengen
  • Bauteile mit Vorteil durch Faserverlauf und hohe Festigkeit
  • gezielte Nachbearbeitung nur auf kritischen Flächen

Kostentreiber

  • zu geringe Mengen im Verhältnis zum Gesenkaufwand
  • ungünstige Trennebene und hoher Grat
  • unnötig komplexe Rohteilgeometrie
  • hoher Bearbeitungsanteil durch schlechte Schmiedeauslegung
  • Werkstoffe mit anspruchsvoller Umform und Wärmebehandlungslogik

Gesenkschmiedeteil prüfen lassen

Wenn Sie ein Gesenkschmiedeteil konstruktiv prüfen lassen möchten, unterstützen wir Sie gerne bei Werkstoffwahl, Schmiedegerechtigkeit, Bearbeitungszugaben und wirtschaftlicher Auslegung.

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Forgeage matricé

Forgeage matricé

Informations pratiques pour les concepteurs sur les matériaux avec numéros de matériau exacts, les tolérances, les directives de conception et l’optimisation économique des pièces de forgeage matricé pour applications techniques fortement sollicitées.

Remarque importante

Les indications suivantes sont des valeurs techniques d’orientation. Les valeurs réellement atteignables en forgeage matricé dépendent fortement du matériau, du degré de déformation, de la taille de la pièce, du plan de joint, du démoulage, du concept de bavure, du traitement thermique, du calibrage et de la reprise d’usinage.

1. Positionnement du procédé

Le forgeage matricé est un procédé de mise en forme pour pièces métalliques fortement sollicitées avec d’excellentes propriétés mécaniques. Il convient particulièrement aux pièces pour lesquelles la résistance, la tenue en fatigue, la ténacité et l’orientation des fibres sont importantes.

Il est surtout intéressant lorsqu’un brut forgé apporte un avantage fonctionnel clair par rapport à une pièce moulée ou entièrement usinée, et que le coût de l’outillage peut être amorti par le volume.

Particulièrement adapté pour

  • pièces fonctionnelles fortement sollicitées
  • pièces soumises à des charges dynamiques
  • leviers, brides, pièces d’articulation, pièces d’axe, supports, éléments de liaison
  • séries avec exigence technique élevée
  • pièces bénéficiant d’un flux de fibres avantageux

Moins adapté pour

  • très faibles quantités avec fort coût d’outillage
  • contre dépouilles ou géométries internes extrêmement complexes
  • pièces simplement prismatiques et faciles à usiner
  • très grandes pièces hors logique de forgeage raisonnable

2. Matériaux typiques avec numéros exacts

Le tableau suivant présente des matériaux typiques pour pièces forgées matricées avec désignations précises et numéros de matériau.

Famille de matériaux Désignation exacte Numéro matériau Avantages typiques Indications de conception
Acier de traitement C45 1.0503 bonne disponibilité, économique, polyvalent typique pour pièces forgées générales avec usinage ultérieur
Acier de traitement 42CrMo4 1.7225 haute résistance, bonne trempabilité, très répandu très fréquent pour pièces techniques fortement sollicitées
Acier de traitement 34CrNiMo6 1.6582 très haute résistance et ténacité pour pièces très sollicitées avec traitement thermique exigeant
Acier de cémentation 16MnCr5 1.7131 adapté aux surfaces cémentées intéressant pour pièces soumises à l’usure avec cœur tenace
Acier de cémentation 20MnCr5 1.7147 acier éprouvé pour pièces techniques de série intéressant pour dentures, articulations et applications d’usure
Acier inoxydable X5CrNi18-10 1.4301 résistant à la corrosion, largement disponible pour applications corrosives, à coordonner avec la forgeabilité
Acier inoxydable X2CrNiMo17-12-2 1.4404 meilleure résistance à la corrosion grâce au Mo adapté à des exigences de corrosion plus élevées
Alliage d’aluminium forgé EN AW-6082 3.2315 bonne résistance avec faible poids intéressant pour pièces plus légères avec usinage ultérieur
Alliage d’aluminium forgé EN AW-7075 3.4365 très haute résistance pour pièces légères haute résistance, vérifier corrosion et usinage

3. Tolérances typiques

Tableau des tolérances

Le forgeage matricé fournit des bruts robustes avec bonne répétabilité. Les dimensions fonctionnelles critiques, portées précises, surfaces d’étanchéité et raccordements doivent néanmoins être généralement repris.

Caractéristique Valeur indicative typique Remarque
dimensions linéaires générales bonne répétabilité, mais logique de brut forgé dépend du matériau, de l’outil, du plan de joint et du calibrage
plan de joint et zone de bavure éléments importants liés au procédé prévoir des réserves constructives près du plan de joint
perçages et portées précises ne pas les considérer comme caractéristiques brutes de haute précision les ajustements critiques sont généralement finis par usinage
forme et symétrie dépend de la géométrie répartition de masse défavorable et formes asymétriques compliquent le procédé
surfaces typiques du brut forgé, robustes techniquement usiner de façon ciblée les zones fonctionnelles et visuelles

Règle importante de conception

Les pièces forgées matricées doivent être conçues de façon adaptée au brut. Là où une grande précision ou des surfaces fonctionnelles définies sont nécessaires, des surépaisseurs d’usinage sont généralement plus pertinentes que des tolérances brutes inutilement serrées.

4. Directives de conception pour le forgeage matricé

Exploiter le flux de fibres

La géométrie de la pièce doit être pensée pour exploiter le flux de fibres du forgeage. C’est l’un des plus grands avantages par rapport à une pièce moulée ou entièrement usinée.

Sections régulières

Des variations extrêmes de masse compliquent le forgeage. Des sections équilibrées et des transitions progressives améliorent la sécurité du procédé et la qualité de la pièce.

Rayons et transitions

Des rayons adaptés au forgeage sont essentiels. Les arêtes vives et changements brusques de géométrie augmentent la charge outil et le risque de défauts de remplissage.

Penser tôt au plan de joint

Le plan de joint influence forme, démoulage, bavure et reprise. Une bonne pièce forgée matricée n’est jamais conçue sans tenir compte de la logique du futur outillage.

Définir localement les surépaisseurs d’usinage

Les portées, surfaces d’étanchéité, zones filetées, faces de raccordement et éléments de référence doivent être prévus comme zones usinées.

Symétrie et écoulement matière

Une bonne symétrie et un écoulement matière maîtrisable facilitent la conception du matrice. Des formes défavorables augmentent bavure, usure outil et dispersion.

5. Erreurs de conception typiques

  • géométries sans prise en compte du flux de fibres et de l’écoulement matière
  • transitions vives au lieu de rayons adaptés au forgeage
  • absence de surépaisseurs d’usinage sur les surfaces fonctionnelles
  • tolérances brutes inutilement serrées sur tous les critères
  • plan de joint défavorable avec forte bavure et forte reprise
  • répartition de masse asymétrique avec forgeage difficile
  • niveau de détail trop élevé directement sur le brut forgé
  • choix matière sans tenir compte de la forgeabilité et du traitement thermique

6. Optimisation économique

Le forgeage matricé est particulièrement économique lorsque fortes exigences techniques, charges mécaniques élevées et quantités suffisantes se rencontrent. Pour de très faibles volumes ou des géométries très simples, le CNC ou un autre procédé peut être plus économique.

Économiquement favorable

  • pièces fonctionnelles techniques fortement sollicitées
  • quantités moyennes à élevées
  • pièces bénéficiant du flux de fibres et d’une haute résistance
  • usinage ciblé uniquement sur les zones critiques

Facteurs de coût

  • quantités trop faibles par rapport au coût du matrice
  • plan de joint défavorable et forte bavure
  • géométrie brute inutilement complexe
  • forte part d’usinage due à une mauvaise conception de forgeage
  • matériaux avec logique de forgeage et traitement thermique exigeants

Faire analyser une pièce forgée matricée

Si vous souhaitez faire vérifier une pièce de forgeage matricé, nous vous accompagnons volontiers pour le choix matière, la conception adaptée au forgeage, les surépaisseurs d’usinage et l’optimisation économique.

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Stampaggio a caldo in matrice

Stampaggio a caldo in matrice

Informazioni pratiche per progettisti su materiali con numeri di materiale esatti, tolleranze, linee guida di design e impostazione economica di componenti stampati in matrice per applicazioni tecniche fortemente sollecitate.

Avvertenza importante

Le indicazioni seguenti sono valori tecnici orientativi. I valori realmente raggiungibili nello stampaggio in matrice dipendono fortemente da materiale, grado di deformazione, dimensione del pezzo, piano di divisione, sformabilità, concetto di bava, trattamento termico, calibratura e post lavorazione.

1. Inquadramento del processo

Lo stampaggio a caldo in matrice è un processo di deformazione per componenti metallici altamente sollecitati con eccellenti proprietà meccaniche. È particolarmente adatto per componenti in cui resistenza, durata a fatica, tenacità e andamento delle fibre sono importanti dal punto di vista costruttivo.

È soprattutto interessante quando un grezzo stampato offre un vantaggio funzionale chiaro rispetto a un pezzo fuso o completamente lavorato dal pieno e quando il costo dello stampo può essere ammortizzato dal volume.

Particolarmente adatto per

  • componenti funzionali altamente sollecitati
  • componenti soggetti a carichi dinamici
  • leve, flange, giunti, componenti d’asse, supporti, elementi di collegamento
  • serie con elevato contenuto tecnico
  • componenti che beneficiano dell’andamento delle fibre

Meno adatto per

  • quantità molto basse con elevato costo stampo
  • sottosquadri o geometrie interne estremamente complesse
  • componenti semplicemente prismatici e facili da fresare
  • pezzi molto grandi fuori da una logica di stampaggio ragionevole

2. Materiali tipici con numeri esatti

La seguente panoramica mostra materiali tipici per componenti stampati in matrice con designazioni precise e numeri di materiale.

Famiglia di materiali Designazione esatta Numero materiale Vantaggi tipici Indicazioni progettuali
Acciaio da bonifica C45 1.0503 buona disponibilità, economico, versatile tipico per componenti stampati generali con successiva lavorazione
Acciaio da bonifica 42CrMo4 1.7225 alta resistenza, buona temprabilità, molto diffuso molto frequente per componenti tecnici fortemente sollecitati
Acciaio da bonifica 34CrNiMo6 1.6582 resistenza e tenacità molto elevate per pezzi molto sollecitati con trattamento termico impegnativo
Acciaio da cementazione 16MnCr5 1.7131 adatto a superfici cementate interessante per componenti soggetti a usura con nucleo tenace
Acciaio da cementazione 20MnCr5 1.7147 acciaio collaudato per componenti tecnici di serie interessante per dentature, giunti e applicazioni soggette a usura
Acciaio inox X5CrNi18-10 1.4301 resistente alla corrosione, largamente disponibile per applicazioni corrosive, da coordinare con forgeabilità
Acciaio inox X2CrNiMo17-12-2 1.4404 migliore resistenza alla corrosione grazie al Mo adatto a requisiti di corrosione più elevati
Lega di alluminio forgiata EN AW-6082 3.2315 buona resistenza con peso ridotto interessante per componenti leggeri con successiva lavorazione
Lega di alluminio forgiata EN AW-7075 3.4365 resistenza molto elevata per componenti leggeri ad alta resistenza, verificare corrosione e lavorazione

3. Campi di tolleranza tipici

Tabella tolleranze

Lo stampaggio in matrice fornisce grezzi robusti con buona ripetibilità. Tuttavia quote funzionali critiche, sedi precise, superfici di tenuta e connessioni devono normalmente essere post lavorate.

Caratteristica Valore indicativo tipico Nota
dimensioni lineari generali buona ripetibilità, ma logica da grezzo stampato dipende da materiale, stampo, piano di divisione e calibratura
piano di divisione e zona bava elementi importanti legati al processo prevedere riserve costruttive in prossimità del piano di divisione
fori e sedi precise non considerarli come caratteristiche grezze di alta precisione gli accoppiamenti critici sono normalmente finiti per asportazione
forma e simmetria dipende dalla geometria distribuzione di massa sfavorevole e forme asimmetriche complicano il processo
superfici tipiche del grezzo stampato, tecnicamente robuste lavorare in modo mirato le zone funzionali ed estetiche

Regola importante di progettazione

I componenti stampati in matrice dovrebbero essere progettati in modo adatto al grezzo. Dove servono alta precisione o superfici funzionali definite, sovrametalli localizzati sono normalmente più sensati che tolleranze grezze inutilmente strette.

4. Linee guida di design per stampaggio in matrice

Sfruttare l’andamento delle fibre

La geometria del componente dovrebbe essere scelta per sfruttare l’andamento delle fibre del processo di stampaggio. Questo è uno dei maggiori vantaggi rispetto a un pezzo fuso o completamente lavorato dal pieno.

Sezioni uniformi

Variazioni estreme di massa complicano la deformazione. Sezioni equilibrate e transizioni progressive migliorano sicurezza di processo e qualità del componente.

Raggi e transizioni

Raggi adatti alla forgiatura sono essenziali. Spigoli vivi e bruschi cambi di geometria aumentano il carico utensile e il rischio di difetti di riempimento.

Pensare presto al piano di divisione

Il piano di divisione influenza forma, sformabilità, bava e lavorazioni successive. Un buon componente stampato in matrice non viene mai progettato senza considerare la logica del futuro stampo.

Definire localmente i sovrametalli

Sedi, superfici di tenuta, zone filettate, facce di collegamento ed elementi di riferimento dovrebbero essere previsti come zone lavorate.

Simmetria e flusso del materiale

Una buona simmetria e un flusso del materiale controllabile facilitano la progettazione dello stampo. Forme sfavorevoli aumentano bava, usura utensile e dispersione.

5. Errori progettuali tipici

  • geometrie senza considerare andamento delle fibre e flusso del materiale
  • transizioni vive invece di raggi adatti alla forgiatura
  • assenza di sovrametalli sulle superfici funzionali
  • tolleranze grezze inutilmente strette su tutte le caratteristiche
  • piano di divisione sfavorevole con elevata bava e forte post lavorazione
  • distribuzione di massa asimmetrica con stampaggio difficile
  • livello di dettaglio troppo elevato direttamente sul grezzo stampato
  • scelta del materiale senza considerare forgeabilità e trattamento termico

6. Impostazione economica

Lo stampaggio in matrice è particolarmente economico quando coincidono elevate esigenze tecniche, alti carichi meccanici e quantità sufficienti. Per volumi molto bassi o geometrie molto semplici, CNC o altri processi possono essere più economici.

Economicamente favorevole

  • componenti funzionali tecnici altamente sollecitati
  • quantità medie o elevate
  • componenti che beneficiano di andamento delle fibre e alta resistenza
  • lavorazione mirata solo sulle zone critiche

Driver di costo

  • quantità troppo basse rispetto al costo dello stampo
  • piano di divisione sfavorevole ed elevata bava
  • geometria grezza inutilmente complessa
  • alta quota di lavorazione dovuta a cattiva progettazione del grezzo
  • materiali con logica di deformazione e trattamento termico impegnativa

Far verificare un componente stampato in matrice

Se desiderate far verificare un componente stampato in matrice, possiamo supportarvi su scelta del materiale, progettazione adatta alla forgiatura, sovrametalli di lavorazione e impostazione economica.

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